Am heutigen Samstag versammelten sich um 12:50 Uhr kurzfristig 25 AntifaschistInnen aus Düsseldorf um gegen einen Informationsstand der Republikaner am Jan Wellem Platz zu demonstrieren.
Die Republikaner wurden ca. 3-4 Stunden massiv daran gehindert, ihre rechtsextreme Propaganda unter die Leute zu bringen. Im Gegenzug dazu verteilten die AntifaschistInnen ca. 1200 Flyer, um gegen die rechtsextreme Gesinnung der REP aufmerksam zu machen. Im Sinne der Antifaschistischen Bewegung war die Reaktion der Bevölkerung fast ausschließlich positiv.
Continue reading ‘Republikaner erfolgreich entgegengetreten’
Monthly Archive for August, 2009
Die jährlich statt findende Berufsmesse “Chancen im Rheinland” soll jungen Menschen dabei helfen den passenden Job für die Zukunft zu finden. Doch was hat die Bundeswehr hier verloren?
Während der Krieg, der laut Bundesregierung gar kein Krieg ist, in Afghanistan sich zu spitzt und täglich neue Meldungen erscheinen über tote oder verletzte Menschen in Afghanistan wirbt die Bundeswehr in Düsseldorf für Kanonenfutter.
Das Bildungsstreik-Bündnis-Düsseldorf und die SDAJ lehnt die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Messe strikt ab und fordert Bildung statt Panzer!
Während Milliarden jährlich in Militär gesteckt wird und man Probleme versucht mit Waffen-gewalt zu lösen warten wir immer noch auf ausreichende Finanzierung unseres Bildungssystems. Wir empfinden die steigende Perspektivlosigkeit der Jugend unerträglich und halten es für eine Unverschämtheit der Bundeswehr sich als „sicheren Arbeitsplatzgeber“ zu präsentieren. Die Bundeswehr ist und bleibt keine alternative zu gewöhnlichen Ausbildungsplätzen. Mit einer Verpflichtung von mindestens sieben Jahren plus einem Jahr Auslandseinsatz läuft man Gefahr sein Leben aufs Spiel zu setzen, als Krüppel zu enden und sich als psychisches Wrack in die Klappsmühle einweisen zu lassen. Und wo für?
Continue reading ‘Kanonenfutter gesucht’
Kopfgeld für Sprayer? Nein Danke!
Jeder kennt sie: Graffitis, aus dem Düsseldorfer Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Ob man Verständnis für diese Art von Kunst hat oder nicht, es wird ständig drüber gesprochen, und jährlich werden Millionen Gelder zur Entfernung von Graffiti ausgegeben.
Dies war auch Anlass der CDU-Eller ein Kopfgeld für Sprayer auszusetzen. Das hat zur Folge, dass Bürger Selbstjustiz ausüben sollen, da die Polizei anscheinend mit diesem „Problem“ überfordert ist.
Diese zu kurz gegriffene Reaktion der kleinbürgerlichen Politik, Jugendkulturen zu kriminalisieren, geht am eigentlichen Problem vorbei. Denn obwohl das „Beschmieren“ von Wänden und ähnlichem schwere Folgen für die Betroffenen haben kann, hindert es Jugendliche nicht an der Ausübung. Andere Städte wie Ratingen, wissen es längst besser. Prävention heißt das Zauberwort. Freie Flächen für alle und in jedem Stadtteil! Somit reduzieren sich die „Schmierereien“ auf ein Minimum und Düsseldorf wird bunter!
Continue reading ‘Streetart is not a crime’


