Monthly Archive for März, 2010

Duisburg stellt sich quer – Anreise

Für Sonntag, den 28.3., haben sowohl NPD als auch ProNRW für 11 Uhr Aufmärsche in Duisburg-Marxloh angekündigt. Pro NRW erwartet vollmundig 1500 Teilnehmer und kündigt Busse aus dem europäischen Ausland an. Zugleich sind sie besorgt: “Aufkleber und Plakate, die zu illegalen Blockaden gegen pro NRW aufrufen, dominieren ganze Stadtteile von Duisburg, wo am Sonntag, den 28. März die große öffentliche pro-NRW-Abschlusskundgebung samt Demonstrationsumzug zur Merkez-Moschee stattfinden wird.”

Der Antifa-KOK ruft zur Teilnahme an den vom Bündnis “Duisburg stellt sich quer” organisierten Aktivitäten auf. Nach Absprache mit den OrganisatorInnen gibt es für NRW (mit Ausnahme des Ruhrgebietes) und für alle anderen Bundesländer (mit Ausnahme Norddeutschland) die Empfehlung, sich am angemeldeten Punkt 4 (Bayernstr / Ziegelhorststr) zu beteiligen.

Treffpunkt in Düsseldorf für die gemeinsame Anreise ist Sonntag, 8:10 Uhr (pünktlich, Umstellung zur Sommerzeit beachten) vor dem UFA-Kino am HBF. Am Donnerstag wird es um 19 Uhr im Linken Zentrum Informationen über den aktuellen Stand geben.

Duisburg stellt sich quer!

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Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!

Zahlen zur Bundeswehrwerbeveranstaltungen

Auf Anfrage von Ulla Jelpke (MdB, Die Linke) hat die Bundesregierung folgendes Dokument zur Entwicklung der Bundeswehrwerbeveranstaltungen herausgegeben:

Die Bundeswehr geht auch in diesem Jahr wieder auf Nachwuchsjagd, mit “KarriereTruck”, Militärgerät und “Eventmodulen”. Mit Spiel, Sport, Spaß und Technik sollen Jugendliche fürs Militär geködert werden, auf dass die Bundeswehr auch weiterhin in Afghanistan töten kann. Ich habe mich nach sämtlichen derzeit bekannten Reklametermine für das Jahr 2010 erkundigt – langfristige Vorbereitung muss ja nicht nur dem Militär bei seinen Projekten helfen!

http://www.ulla-jelpke.de/uploads/1700715_Bundeswehr_Reklame_2010.pdf

Wir zahlen nicht für eure Krise!

Am 20. März findet unter dem Motto “Wir zahlen nicht für eure Krise!” eine Demonstration in Essen statt. Kommt alle mit zum Bildungsstreikblock!

Treffpunkt für Düsseldorf: 11 Uhr, Bertha-von-Suttner-Platz (Hinterausgang HBF)

Der Aufruf zum Bildungsstreikblock:

Ihr zahlt nicht für unsere Bildung? – Wir zahlen nicht für eure Krise!

Politik und Medien bemühen sich den Bildungsstreik als einen Protest darzustellen, bei dem Studierende mit der Unterstützung von SchülerInnen nur für ein angenehmeres Studium demonstrieren. Es liegt in ihrem Interesse den Bildungsstreik möglichst elitär aussehen zu lassen und so zu tun, als hätte er mit der Krise, ihren Auswirkungen und anderen Bewegungen nichts zu tun. Jedoch zeigt die Zusammenarbeit der Bildungsstreikbewegung mit Gewerkschaften, Erwerbsloseninitiativen und Gruppen aus der sozialen Bewegung bei der gemeinsamen Blockade der Kultusministerkonferenz am 10. Dezember letzten Jahres die Stärke und Tiefe unseres Protest, sowie die gesellschaftliche Verankerung.

Angesichts der kapitalistischen Krise ist gemeinsamer Widerstand der verschiedenen sozialen Proteste wichtiger denn je. Nicht nur Lohnabhängige, Erwerbslose, Auszubildene und RentnerInnen sind von der Krise betroffen, sondern auch wir SchülerInnen und Studierende spüren die Folgen der Krise. Gerade weil wir zusammen angegriffen werden, müssen wir uns zusammen wehren und dürfen uns dabei nicht spalten lassen. „Gemeinsam sind wir stark, alleine machen sie uns ein.“
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