Ostermarsch 2010

OstermarschTaubeAtomwaffen abschaffen! Afghanistankrieg beenden! Mit Obama als Präsident der USA hat sich zwar die Hautfarbe dessen geändert. Das war zwar früher undenkbar, dennoch an der Politik dieses mächtigen Staates hat sich nur wenig geändert. Es gab Zeiten in Deutschland, wo sich nur wenige vorstellen konnten, daß eine Frau das Amt des Kanzlers übernimmt. Aber Bundeskanzlerin Merkel führt die BRD in die gleiche Richtung wie es ihre männlichen Kollegen davor auch taten. Auch waren sich die USA-Regierungen und die Regierungen der BRD immer einig in der Kriegs- und Unterdrückungspolitik. Es gibt daher für uns keinen Grund nach zu lassen mit unseren Aktivitäten. Nach wie steht die Forderung: Atomwaffen abschaffen! Und jetzt wo es immer weniger zu verheimlichen ist, dass der Einsatz von Truppen gegen die Taliban ein schmutziger Krieg ist, kann es für uns nur heißen: Afghanistankrieg beenden.
Widerstand tut not. Daher unser Apell an alle Friedensbewegte, kommt zum Ostermarsch. Wie jedes Jahr, sein Anliegen ist richtig und wichtig.

Treff und Begrüßung: 14:00 Uhr beim DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße

Kundgebung und Friedensfest: 15:00 Uhr am Marktplatz vor dem Rathaus

Duisburg stellt sich quer – Anreise

Für Sonntag, den 28.3., haben sowohl NPD als auch ProNRW für 11 Uhr Aufmärsche in Duisburg-Marxloh angekündigt. Pro NRW erwartet vollmundig 1500 Teilnehmer und kündigt Busse aus dem europäischen Ausland an. Zugleich sind sie besorgt: “Aufkleber und Plakate, die zu illegalen Blockaden gegen pro NRW aufrufen, dominieren ganze Stadtteile von Duisburg, wo am Sonntag, den 28. März die große öffentliche pro-NRW-Abschlusskundgebung samt Demonstrationsumzug zur Merkez-Moschee stattfinden wird.”

Der Antifa-KOK ruft zur Teilnahme an den vom Bündnis “Duisburg stellt sich quer” organisierten Aktivitäten auf. Nach Absprache mit den OrganisatorInnen gibt es für NRW (mit Ausnahme des Ruhrgebietes) und für alle anderen Bundesländer (mit Ausnahme Norddeutschland) die Empfehlung, sich am angemeldeten Punkt 4 (Bayernstr / Ziegelhorststr) zu beteiligen.

Treffpunkt in Düsseldorf für die gemeinsame Anreise ist Sonntag, 8:10 Uhr (pünktlich, Umstellung zur Sommerzeit beachten) vor dem UFA-Kino am HBF. Am Donnerstag wird es um 19 Uhr im Linken Zentrum Informationen über den aktuellen Stand geben.

Duisburg stellt sich quer!

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Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!

Zahlen zur Bundeswehrwerbeveranstaltungen

Auf Anfrage von Ulla Jelpke (MdB, Die Linke) hat die Bundesregierung folgendes Dokument zur Entwicklung der Bundeswehrwerbeveranstaltungen herausgegeben:

Die Bundeswehr geht auch in diesem Jahr wieder auf Nachwuchsjagd, mit “KarriereTruck”, Militärgerät und “Eventmodulen”. Mit Spiel, Sport, Spaß und Technik sollen Jugendliche fürs Militär geködert werden, auf dass die Bundeswehr auch weiterhin in Afghanistan töten kann. Ich habe mich nach sämtlichen derzeit bekannten Reklametermine für das Jahr 2010 erkundigt – langfristige Vorbereitung muss ja nicht nur dem Militär bei seinen Projekten helfen!

http://www.ulla-jelpke.de/uploads/1700715_Bundeswehr_Reklame_2010.pdf

Wir zahlen nicht für eure Krise!

Am 20. März findet unter dem Motto “Wir zahlen nicht für eure Krise!” eine Demonstration in Essen statt. Kommt alle mit zum Bildungsstreikblock!

Treffpunkt für Düsseldorf: 11 Uhr, Bertha-von-Suttner-Platz (Hinterausgang HBF)

Der Aufruf zum Bildungsstreikblock:

Ihr zahlt nicht für unsere Bildung? – Wir zahlen nicht für eure Krise!

Politik und Medien bemühen sich den Bildungsstreik als einen Protest darzustellen, bei dem Studierende mit der Unterstützung von SchülerInnen nur für ein angenehmeres Studium demonstrieren. Es liegt in ihrem Interesse den Bildungsstreik möglichst elitär aussehen zu lassen und so zu tun, als hätte er mit der Krise, ihren Auswirkungen und anderen Bewegungen nichts zu tun. Jedoch zeigt die Zusammenarbeit der Bildungsstreikbewegung mit Gewerkschaften, Erwerbsloseninitiativen und Gruppen aus der sozialen Bewegung bei der gemeinsamen Blockade der Kultusministerkonferenz am 10. Dezember letzten Jahres die Stärke und Tiefe unseres Protest, sowie die gesellschaftliche Verankerung.

Angesichts der kapitalistischen Krise ist gemeinsamer Widerstand der verschiedenen sozialen Proteste wichtiger denn je. Nicht nur Lohnabhängige, Erwerbslose, Auszubildene und RentnerInnen sind von der Krise betroffen, sondern auch wir SchülerInnen und Studierende spüren die Folgen der Krise. Gerade weil wir zusammen angegriffen werden, müssen wir uns zusammen wehren und dürfen uns dabei nicht spalten lassen. „Gemeinsam sind wir stark, alleine machen sie uns ein.“
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Kundgebung gegen das Bundeswehrkonzert in der Düsseldorfer Tonhalle

273389Hier die Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg Düsseldorf zur Kundgebung gegen das Bundeswehrkonzert in der Tonhalle:

Am 10. Februar, haben etwa 100 Menschen, trotz eisiger Kälte, lautstark gegen das „traditionelle Neujahrskonzert des Heeresmusikkorps 300 Koblenz“ unter der Schirmherrschaft von OB Dirk Elbers (CDU) in der Düsseldorfer Tonhalle demonstriert. Zu dieser Kundgebung hatte das “Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg Düsseldorf” (AMK) eingeladen. Als Gastredner sprach Wolfgang Zimmermann, Ladesvorsitzender der LINKEN NRW. Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.
Während sich erlesene Gäste und die Bundeswehr bei Musik und Schnittchen einem unbeschwerten Vergnügen hingaben, führt die Bundeswehr zur gleichen Zeit Krieg in Afghanistan. Die verheerenden Auswirkungen dieser Kriegspolitik hat die Bombardierung zweier Tanklaster Anfang September in Kundus auf Befehl der Bundeswehr gezeigt. Täglich sterben Menschen in Afghanistan, immer öfter auch durch deutsche Kugeln und Bomben. Ein Ende ist nicht in Sicht. Eine weitere Aufstockung des Bundeswehrkontingents wurde jüngst beschlossen.

Der Hintergrund und die Auswirkungen dieses Angriffskriegs wird durch Bezeichnungen wie „Krieg gegen den Terror“ oder „humanitäre Intervention“ verschleiert. In diesen Kriegen geht es um die Verteidigung deutscher Kapital- und geostrategischer Interessen. Die Folgen für die Zivilbevölkerung sind katastrophal. Leid, Tod, Folter und Vergewaltigung sind untrennbar mit jeder kriegerischen Auseinandersetzung verbunden, auch in Afghanistan.

Dazu Arthur Brachte vom AMK: “Für uns sind Soldaten Mörder, egal ob mit Waffen oder mit Instrumenten. Wir fordern den sofortigen Abzug der Soldaten aus Afghanistan und anderen Kriegsgebieten. Die Bundeswehr muss endgültig wegtreten und aufgelöst werden.”

Bundeswehr wegtreten!

bundesweht wegtretenAm 10. Februar findet das “traditionelle Neujahrskonzert des Heeresmusikkorps 300 Koblenz” unter der Schirmherrschaft von OB Dirk Elbers (CDU) in der Düsseldorfer Tonhalle statt. Während sich die Stadtoberen und die Bundeswehr bei Musik und Schnittchen einem unbeschwerten Vergnügen hingeben wollen, führt die Bundeswehr zur gleichen Zeit Krieg in Afghanistan.

Deutschland führt wieder Angriffskriege, getarnt als “Krieg gegen den Terror” oder auch als “humanitäre Intervention”.Leid, Tod, Folter und Vergewaltigung sind untrennbar mit jeder kriegerischen Auseinandersetzung verbunden. In diesen Kriegen geht es um die Verteidigung deutscher Kapital- und Geostrategischer Interessen.

Die verheerenden Auswirkungen dieser Kriegspolitik hat die Bombardierung zweier Tanklaster Anfang September in Kundus auf Befehl der Bundeswehr gezeigt. Täglich sterben Menschen in Afghanistan, immer öfter auch durch deutsche Kugeln und Bomben. Ein Ende ist nicht in Sicht. Eine weitere Aufstockung des Bundeswehrkontingents ist in Zukunft nicht ausgeschlossen.

Für uns sind Soldaten Mörder, egal ob mit Waffen oder mit Instrumenten. Wir rufen daher dazu auf, mit uns gegen das Bundeswehrkonzert zu demonstrieren und ein klares Zeichen zu setzen, dass Kriegstreiber in Düsseldorf immer mit Widerstand rechnen müssen.

Bundeswehr wegtreten!

Kundgebung gegen das Bundeswehrkonzert in der Tonhalle
10. Februar
19 Uhr
Haupteingang Tonhalle

Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg

Scheiss auf Rüstung, Krieg & Militär!

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Komm in den Jugendblock gegen die Nato-Kriegskonferenz!

Wie jedes Jahr treffen sich vom 5-7. Februar 2010 Militaristen, Rüstungslobbyisten und die dazugehörigen PolitikerInnen hauptsächlich aus NATO-Staaten im Bayerischen Hof und diskutieren über ihre nächsten Kriege, führen Gespräche über Waffengeschäfte und planen, wie sie die Bevölkerung auf Kriegskurs bringen. Der neue Konferenzleiter, Wolfgang Ischinger, versucht uns weis zu machen, das auf seiner Konferenz über Frieden diskutiert wird.

Wir wissen aber:
Rüstungskonzerne und Militaristen haben kein Interesse an Frieden, da sie sonst weniger Profite machen können.
Da immer mehr Menschen dies erkennen, müssen sie sich alljährlich hinter einem Riesenaufgebot von Polizei und Militär verstecken, das grundgesetzwidrig im Inneren eingesetzt wird.
Während die anwesenden deutschen Politiker und Bundeswehrgeneräle überlegen, wie sie die jährlich ca. 30 Milliarden Euro aus dem Rüstungsetat am besten in Waffen investieren, könnten wir das Geld für viel bessere Dinge gebrauchen.

Hoch mit der Bildung, runter mit der Rüstung!
Stell dir vor, was man mit 30 Milliarden Euro jährlich alles für die Bildung tun könnte! Neue Schulen, Ausbildungsplätze, Universitäten – doch das allein reicht nicht.
Es bringt nicht sehr viel, nur mehr Geld in unser selektives Bildungssystem zu stecken, es muss grundlegend neu gestaltet und gerechter werden. Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung, egal aus welchem Elternhaus er kommt. Deshalb fordern wir auch ein Lernendengehalt, das allen die Möglichkeit bietet, sich frei zu bilden, fernab von ökonomischen Zwängen.

Gegen Selektion und Ausgrenzung hilft nur:
- eine Schule für Alle
- kostenfreie Bildung für Alle
- und genügend Ausbildungsplätze mit einem Einkommen zum Auskommen
und einer Übernahmegarantie im erlernten Beruf für Alle.

Jugend in der Krise?
Alle reden von der Wirtschaftskrise, doch was heißt das eigentlich für uns? Ob SchülerIn, Azubi oder StudentIn: Die Chance auf einen sicheren Job sinkt und die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Genau diese Unsicherheit hilft der Bundeswehr. Frei nach dem Motto „Kriege gibt es überall!“ wirbt sie mit „krisensicheren“ Arbeitsplätzen. Dabei wissen die meisten von uns: garantiert sind bei der Bundeswehr nur morden, sterben und die Gewinne der Rüstungskonzerne. Deshalb wehren wir uns auch gegen die Propagandaauftritte der Bundeswehr an Schulen, Unis und im Arbeitsamt. Wir wollen unser Leben nicht den Profiten der Konzerne opfern.

Wehren wir uns!
Die NATO „Sicherheits“konferenz ist der Ort, an dem sich Kriegstreiber vernetzen und weitere Kriege planen. Demgegenüber wollen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Krieg, Rüstung und Militarisierung setzen und gleichzeitig für ein neues Bildungssystem und eine solidarische Gesellschaft kämpfen, welche Keinen aufgrund seiner Herkunft, seiner sexuellen Orientierung oder seines Einkommens
ausgrenzt.
Geschenkt wurde uns noch nie etwas, wir müssen selber handeln und uns wehren.
So wie bei den Bildungsstreiks und Unibesetzungen in den letzten Jahren, werden wir auch im Februar mit Tausenden auf die Straße gehen.

Deshalb:
Beteilige dich an den Protestaktionen gegen die Nato-Kriegskonferenz.
Komm in den Jugendblock auf der Großdemonstration am Samstag, den 6. Februar um 13 Uhr am Marienplatz!
Gemeinsam sind wir stark – Alleine machen sie uns ein!
MEHR INFOS: www.jugendblock.mobi

Neujahrskonzert der SDAJ

Am Samstag veranstaltete die SDAJ Düsseldorf erfolgreich ein Konzert unter dem Motto “Streetart is not a crime”, um auf die steigende Kriminalisierung von Sprayern aufmerksam zu machen. Ca. 250 Menschen besuchten das Konzert. Hier ein paar Fotos:

Konzert Streetart is not a crime

Schon zum fünften Mal in Folge veranstaltet die SDAJ Düsseldorf zum Beginn des Jahres ein politisches Konzert mit Aussage.

“Streetart is not crime”, lautet das Motto dieses Jahr und spricht die seit einigen Monaten laufende Forderung nach freien Flächen zum Sprayen an. Mit zahlreichen Infoständen, Unterschriftensammlungen und weiteren Aktionen thematisierte die SDAJ das Thema Graffiti und die meist folgende Kriminalisierung von KünstlerInnen in unserer Stadt. “Freie Flächen zum Sprayen”, statt Repression lautet die Forderungen der SDAJ bezüglich der fehlenden Flächen in der Stadt. Solingen, Langenfeld und Ratingen machen uns es vor, nur die Stadt Düsseldorf weigert sich, Graffiti als Subkultur anzuerkennen. Das Musik- Festival soll die Kampagne unterstützen, um der Forderung nochmals Nachdruck zu verleihen. Um 19.30 Uhr geht es los mit einem Film über Graffiti in Düsseldorf. Anschließend startet das Musikfestival mit KünstlerInnen aus dem Bereich hip hop, reggae und dancehall.

Mit Dabei:
Killa Calles
Mental Movement
True Fiah
Author & Canuto

Eintritt: 5,- EUR

Wo?
zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation GmbH
Fichtenstr. 40
40233 Düsseldorf